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NEU Nie wieder! - Gedenkgang für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus mit Stolpersteinverlegung
Als im November 1938 in ganz Deutschland tausende Synagogen brannten, lebten von den ursprünglich zwanzig jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern nur noch drei in der Gemeinde Rastede. Ein Rasteder Jude war zu diesem Zeitpunkt bereits ermordet worden. Die meisten waren aus Rastede geflohen. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs fanden weitere sieben einen schrecklichen Tod. Am Samstag, dem 9. November 2026, gedenken wir aller jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Unter dem Titel „Nie wieder!“ wollen wir ein Zeichen setzen gegen Antisemitismus und Rassismus, für Vielfalt und Gemeinschaft. Bei der Auftaktkundgebung um 18 Uhr im Palaisgarten werden der Aufstieg der NSDAP in Rastede sowie die Verfolgung, Vertreibung und Deportation der jüdischen Mitbürger aus Rastede thematisiert. Anschließend begeben sich die Teilnehmenden über die Feldbreite zur Südender Straße, wo gegen 18.45 Uhr ein Stolperstein zum Gedenken an die Rastederin Dina Röben verlegt wird. Im Januar 1944 wurde sie von Oldenburg ins KZ Theresienstadt deportiert. Nach der Befreiung des Konzentrationslagers kehrte sie ausgehungert und krank nach Rastede zurück. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit Stolpersteine Rastede e.V. durchgeführt und ist entgeltfrei. Treffpunkt ist der Palaisgarten, Feldbreite 23, 26180 Rastede.
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